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Rauchmelder in Tiefgaragen

 

TiefgarageSicherheit geht vor, auch in Tiefgaragen. Rauchmelder werden nicht nur in Bürogebäuden oder Wohnkomplexen angebracht, sondern können auch in Tiefgaragen Leben retten. Gerade in einer Tiefgarage kann sich das Feuer, aufgrund der mit Benzin gefüllten Autotanks noch schneller ausbreiten. Rauchmelder sind deshalb unentbehrlich, sie können zwar keinen Brand verhindern, machen aber auf das Feuer aufmerksam und können deshalb weitere Schäden verhindern.

Schon seit Jahren werden Rauchmelder von Architekten in die Pläne und Baumaßnahmen von Tiefgaragen mit einbezogen. Automatische Rauchmelder registrieren schon früh Rauchentwicklungen, entsprechende Löscharbeiten können frühzeitig durchgeführt werden und Folgeschäden vermindert. Vor allem in Garagen ist jedoch die Wahrscheinlichkeit eines Fehlalarms höher. Die konzentrierten Abgase der Autos können einen Alarm auslösen. Direkt über Fahrwegen können sie deshalb nicht angebracht werden.

Aus dieser Not wurden andere Brandschutzmaßnahmen entwickelt, wie der Differential-Wärmemelder. Er besteht aus Fühlerrohren, die flächendeckend eine hohe Wärmeentwicklung bemerken können. Sprinkleranlagen haben nehmen nur bedingt Einfluss auf ein Feuer, denn ein großes Feuer können sie nicht eindämmern, jedoch die Ausbreitung eventuell verlangsamen. Das Jet-Ventilationssystem löst im Brandfall ebenfalls einen Alarm aus und führt den entstehenden Rauch durch Lüftungskanäle ab. Meistens sind die genannten Einrichtungen automatisch mit der Feuerwehr und Polizei verbunden und melden einen Brand sofort. Inzwischen gibt es auch Rauchschützen, verschiedene Entlüftungssysteme und Feuerschutzvorhänge.

Die Brandschutzordnung schreibt für jedes öffentliche Gebäude eine bestimmte Anzahl an Feuerlöschern und Brandmeldeeinrichtungen vor. Feuerlöscher müssen regelmäßig auf ihr Mindesthaltbarkeitsdatum überprüft und gegebenenfalls ausgewechselt werden. Ebenso wie Flucht und Rettungswege müssen sie besonders gekennzeichnet werden und dürfen nie versperrt und überlagert werden. Auf einem Flucht- und Rettungsplan sind die Rettungswege ersichtlich. Um Diebstahl zu vermeiden sind Fluchttüren meistens von außen verschlossen und nur von innen alarmgesichert. Sobald die Tür von Innen geöffnet wird, wird ein Alarm ausgelöst. Der Weg zu der rettenden Tür sollte natürlich möglichst kurz sein, damit im Brandfall Opfer schnellstmöglich evakuiert werden können. Auch die Bauweise einer Tiefgarage kann positiv Einfluss auf den Brandschutz nehmen, indem sie die Rauchentwicklung begrenzt.

Dennoch wird trotz entsprechender Sicherheitsvorkehrungen viel Wert auf die Vorbeugung von Bränden gelegt. In allen Tiefgaragen herrscht striktes Rauchverbot. Nie dürfen Feuer und offenes Licht verwendet werden. Beim Neubau oder Umbau einer Tiefgarage berechnen Computer den optimalen Brandschutz und alle erforderlichen Maßnahmen. Die Bundesrepublik setzt für den Brandschutz Mindeststandards in der DIN 18232-2 fest, die von Bauherren und der Bauindustrie unbedingt berücksichtigt werden müssen. Des Weiteren wird kontinuierlich nach neueren, besseren Feuerschutz und Feuerbekämpfungsmethoden geforscht.

Brandschutzbestimmungen für Vermieter

 

Richtig installiert warnen Rauchmelder frühzeitig vor starker Rauchentwicklung und Bränden. Sie sorgen dafür, dass die Bewohner rechtzeitig reagieren und die Räumlichkeiten verlassen können, ohne größeren Schaden davonzutragen. Dabei verhindern sie weder Brände, noch alarmieren sie unmittelbar die Feuerwehr. Trotzdem können Rauchmelder im entscheidenden Fall lebensrettend sein.

Bereits 9 Bundesländer (Saarland, Hessen, Schleswig-Holstein, Rheinland-Pfalz, Hamburg, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern und Bremen) haben eine Rauchmelderpflicht für Wohnräume.

In der Regel ist der Eigentümer eines Hauses oder einer Wohnung für den Einbau und die Installation der Rauchmelder verantwortlich. Des Weiteren ist jeder Vermieter dazu verpflichtet die Geräte in regelmäßigen Abständen auf ihre Funktionalität zu überprüfen (einmal jährlich). Sollten diese im Brandfall nicht funktionieren, haftet der Eigentümer, es sei denn, er ist in der Lage die jährliche Prüfung nachzuweisen. Die Kosten für die Montage und Wartung der Rauchmelder dürfen laut BGB-Mietrecht auf die bzw. den Mieter umgelegt werden.

  • Wer zahlt?

Die Umlegung der Installationskosten macht sich dabei durch eine anteilige Mieterhöhung bemerkbar, während die Wartungskosten nur auf die Nebenkosten umgelegt werden dürfen, die der Vermieter jährlich abrechnet.

Eine Ausnahme der allgemeinen Regelung für Brandschutzbestimmungen bildet unter anderem Mecklenburg-Vorpommern. Hier ist der derzeitige Besitzer für die Installation der Rauchwarnmelder verantwortlich. Ein Mieter wird im Moment der Schlüsselübergabe zum Besitzer einer Wohnung. Nach Rückgabe der Schlüssel ist der Vermieter wieder der Besitzer. Der Rauchmelder wird dabei zum Eigentum des Mieters und darf bei Aus- /Umzug ausgebaut und mitgenommen werden.

Weitere Ausnahmen bilden Schleswig-Holstein und Bremen. Die Montage und Instandhaltung der Rauchmelder obliegen wie auch in Mecklenburg-Vorpommern dem aktuellen Besitzer, sofern der eigentliche Eigentümer diese Verpflichtung nicht übernimmt.

Den Mieter mit der Instandhaltung und Wartung zu beauftragen, birgt gewisse Risiken für den Vermieter. Auch in anderen Bundesländern besitzt dieser die Möglichkeit, die Installation durch eine festgesetzte Regelung im Mietvertrag auf den Mieter zu übertragen. In diesem Fall muss der Eigentümer kontrollieren, ob der Mieter in der Lage ist die ihm übertragenen Aufgaben fachgerecht auszuführen und seinen Pflichten regelmäßig nachkommt. Ansonsten haftet der Vermieter wegen Vernachlässigung seiner Sorgfaltspflichten.

Da der Einbau der Rauchmelder sowohl für Vermieter als auch Mieter eine große Hürde darstellen kann, ist es grundsätzlich von Vorteil eine professionelle Installations- und Wartungsfirma mit der Montage zu beauftragen. Auf diese Weise bleibt die Funktionsbereitschaft der Rauchmelder erhalten.

Wartung von Rauchmeldern

 

Rauchmelder prüfenRauchmelder – Ein Gefühl von Sicherheit

Wer kennt nicht die Angst zu vergessen Kerzen auszublasen oder den E-Herd abzuschalten. Natürlich ist hierbei Vorsicht geboten, wobei heutzutage schon viele Modelle von Feuermeldern auf dem Markt sind. Oft ist beim Kauf dieser Geräte jedoch eine professionelle Beratung ratsam, wobei das Modell und die Anzahl der Feuermelder abgeklärt werden soll. Auch ist es vorteilhaft die Rauchmelder in den grössten Gefahrengegenden anzubringen um ein schnelles Auslösen zu garantieren und somit vor Lebensgefahr zu schützen. Doch gleich wie bei Feuerlöschgeräten ist eine Wartung durch einen Fachmann notwendig um die optimale Funktionalität und Sicherheit zu garantieren. Die Wartung ist mindestens einmal jährlich zu empfehlen, bei sichtbaren Schäden sofort den Hersteller kontaktieren. Selbstverständlich sollte man auf die Reinigung des Gerätes achten, die beispielsweise mit einem feuchten Tuch oder einem niedrig eingestellten Staubsauger stattfinden sollte. Dies ist auch ein wichtiger Aspekt bei der jährlichen Kontrolle, das Gerät auf Staub und Spinnweben zu untersuchen, die das durchdringen des Rauches in die Rauchkammer verhindern können und somit bei Brand keine Meldung stattfindet.

Fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt..

Besonders wichtig ist auch das Gerät nur vom Hersteller reparieren zu lassen und nicht selbst Hand anzulegen. Bei den technischen Prüfern der Geräte ist die Sicherheit geboten, dass Profis am Werk sind und absolutes Vertrauen darin gesetzt werden kann. Auch wenn die Wartung schon mehrmals beobachtet wurde, sollte die Kontrolle ausschliesslich durch einen Fachmann mit der nötigen Erfahrung erfolgen. Rauchmelder werden meist über die Prüftaste kontrolliert, die eine bestimmte Zeit lang gedrückt wird und bei gutem Funktionieren Alarm auslöst und die Anzeige rot blinken lässt. Jedoch unterscheiden sich die Prüfverfahren je nach Modell und es könnten auch zeitintensivere Kontrollen anfallen. Wird nach verschiedenen Prüfmethoden kein Alarm ausgelöst, ist die Reperatur des vorhandenen Gerätes notwendig oder oft auch die Anschaffung eines neuen Feuermelders.

Keinesfalls sollte aus Spargründen auf die Feuermelder oder deren Wartung verzichtet werden. Immerhin kann es bei Bränden auf diese Warnungen ankommen. Ein weiterer Grund zur Anschaffung und Wartung dieser Geräte findet sich in Versicherungsangelegenheiten. Hat man beispielsweise eine Versicherung abgeschlossen, bezahlt diese im Brandfall nur dann Schadensersatz, wenn die Verwendung von Feuermeldern nachgewiesen werden konnte.

Viele Menschen sterben jährlich an den Folgen von Bränden die nicht oder zu spät bemerkt wurden. Dies lässt sich einfach durch qualitativ hochwertige Rauchmelder verhindern, die nebenbei auch sehr preiswert sind. Bei Unsicherheiten ist es ganz einfach sich zu informieren und kostenlos beraten zu lassen.

Rauchmelder in Lagerhallen

 

  • Gerade Lagerhallen sind bei dem Thema Brandschutz bauartbedingt ein heißes Eisen. Die Gebäude verfügen über große Flächen und überwiegend sehr hohe Wände und bieten im Falle der Entzündung ausreichende Sauerstoffreserven für eine gewaltige Feuerentwicklung. Je nach aufbewahrtem Lagergut und Bauzustand liegen teilweise die oft hölzernen Dachkonstruktionen offen oder sind nur spärlich gegen aufsteigende Flammen geschützt. Geben brennbare Lagerstoffe einem Feuer aufgrund ihrer Mengen schon ausreichend Nahrung, unterstützen die beschriebenen Dachsituationen den weiteren Ausbruch von Flammen erheblich. Lagerhallen werden erfahrungsgemäß hinsichtlich regelmäßiger Instandhaltung und möglicher Bauschäden recht nachlässig behandelt. Gerade bei sehr alten elektrischen Anlagen kann sich diese Vorgehensweise schadensfördernd auswirken.
  • Die obigen Ausführungen verdeutlichen das Spannungsfeld, indem sich die Planung von effektivem Brandschutz in Hallen befindet. Diese außerordentliche Brandproblematik derartiger Bauwerke fand seinen Niederschlag in diversen gesetzlichen Vorgaben im Bereich Bauvorschriften und brandschutzrechtlichen Verordnungen.
  • Ein weites Feld sind landwirtschaftlich genutzte Lagerhallen. Neben der Lagerung leicht entzündlicher Materialien (Heu, Stroh, Getreide) ist der durch unachtsame Schlosserarbeiten verursachte Funkenpflug ein gefürchteter Brandzünder. Heu, Kohle, Stroh und ähnliche Stoffe können sich leicht selbst entzünden. Entweder reicht der Druck der gelagerten Tonnage in Verbindung mit permanenter Zugluft oder das Material selbst erhitzt sich durch natürliche Gärprozesse. Auch in Hallen gelagerte Düngemittel verfügen über ein erhebliches Brand- und Selbstentzündungspotenzial. Regelmäßige Kontrollen der aktuellen Temperaturen von entzündlicher Lagerware sind sogar baupolizeilich vorgeschrieben. Werden Temperaturen von über 55 Grad Celsius gemessen, sollte die zuständige Feuerwehr informiert werden.
  • Wie können Brandgefahren professionell vermieden werden? Neben dem gewissenhaften Einhalten einiger Grundregeln kann auch ausrüstungstechnisch diesem Problem erfolgreich begegnet werden. Die elementaren Grundregeln sind: striktes Rauchverbot in Lagerhallen, durchführen von Arbeiten mit eventuellem Funkenflug in getrennten Räumlichkeiten, achten auf trockene Lagerware (Feuchtigkeit begünstigt Gärungs- und Schimmelprozesse), räumlich getrenntes Abstellen von Kraftfahrzeugen, räumlich getrennte Aufbewahrung leicht entzündlicher Stoffe (Papier, Verpackungen) sowie maximale Begrenzung der eingelagerten Gefahrstoffe (Benzin, Lösungsmittel, chemische Substanzen). Bauseits sollten in jedem Fall funktionsgeprüfte, professionelle Rauchmelder an neuralgischen Stellen positioniert werden. Der gesamte Hallenbereich sollte grundsätzlich mit speziellen Rauchmeldern sensorisch abgedeckt werden. Über den elektrischen Anlagen sichern zusätzliche Rauchmelder diesen kritischen Bereich.
  • Die Rauchmelder messen die in der Umgebungsluft befindlichen Rauchpartikel. Ab einer bestimmten kritischen Menge löst der Brandschutzmelder aus und kann neben Warngeräuschen per Funk oder per Dauerleitung Warnmeldungen abgeben. Bei akkubetriebenen Meldern ist die regelmäßige Überprüfung der Stromkapazität unbedingt durchzuführen. Alternativ können mit 230 Volt betriebene Rauchmelder verwendet werden. Letztere erweisen sich bei einer entsprechend gesicherten Stromversorgung als die deutlich zuverlässigere Alternative. Für die turnusmäßige Prüfung der Auslösemechanik eignet sich im einschlägigen Fachhandel erhältliches Prüfspray. An einer Teleskopstange befestigte Prüfgeräte ermöglichen die professionelle Funktionsprüfung von über sehr hoch platzierten Rauchmeldern.

Rauchvergiftung und die Folgen

 

FeuerwehreinsatzBrände sind lebensgefährlich und verursachen in vielen Fällen schwere Verletzungen. Nicht nur die Verbrennungen, die die Opfer erleiden sondern auch die dadurch verursachte Rauchvergiftung ist nicht zu unterschätzen.

Unter einer Rauchvergiftung versteht man die Reizung der Atemwege. Sie wird durch freigesetzten Gase Kohlenstoffmonoxid und Kohlendioxid hervorgerufen und kann lebensbedrohliche Folgen haben. Kohlenstoffmonoxid und Kohlendioxid sind in geringen Mengen schon tödlich. Anzeichen einer Rauchvergiftung sind Kopfschmerzen, starker Husten bis hin zum Erbrechen, Bewusstlosigkeit, Schwindel und Kreislauf- und Atembeschwerden. Auffällig wird die Rauchvergiftung durch die rot bis bläuliche Hautfärbung.

Bei jeder Rauchvergiftung ist es zwingend notwendig, sich ärztlich untersuchen zu lassen um eventuell auftretende Spätfolgen zu minimieren und weiteren Risiken entgegenzuwirken. Wichtig ist, sobald Sie jemanden auffinden, der eine Rauchvergiftung erlitten hat, erste Hilfe zu leisten. Bei einem Kreislaufstillstand soll durch eine Herz-Lungen-Massage versucht werden, das Opfer wiederzubeleben. Bei einem Atemstillstand soll umgehend eine Atemspende erfolgen bis der Notarzt vor Ort eingetroffen ist.

Die Spätfolgen sind verheerend

Viele Geschädigte leiden unter den Spätfolgen. Durch den Sauerstoffmangel kann ein chronisches Asthma hervortreten, welches mit regelmäßigem Inhalieren etwas gebessert werden kann. Jedoch ist die Heilung ein langjähriger Prozess. Je nach Schwere der Rauchvergiftung kann es auch vorkommen, dass der Patient künstlich beatmet werden muss. Dazu wird ihm reiner Sauerstoff durch einen Schlauch, der in die Luftröhre gelegt wird, zugeführt. Weiterhin kann das Herz geschädigt werden, da die Sauerstoffzufuhr durch das eingeatmete Kohlenmonoxid unterbrochen wird. Es wird nicht ausreichend versorgt und es kann zu Atemnot bei Anstrengung führen.

Bei einer Rauchvergiftung sind es nicht nur die Gase, die die Folgen auslösen sondern auch Kleinteile vom Verbrannten setzen sich im Körper ab. Durch die Hitze verbrennen die Schleimhäute, was zur Folge hat, dass das Gewebe zerstört wird und somit Schadstoffe schneller in den Organismus gelangen und zu Infektionen führen können.

Zwei Drittel der Rauchvergiftungen passieren während des Schlafens

Da die Gifte geruchlos sind, werden sie nicht wahrgenommen. Und fast 90% der Brandopfer sterben an den Folgen der Rauchvergiftung. Die meisten Unfälle passieren zu Hause; z.b. bei einer brennenden Kerze oder Zigarette einschlafen oder vergessen den Herd auszuschalten.

Zum Schutz bietet es sich an, Rauchmelder in der Wohnung, im Haus zu installieren. Sie sind nicht sehr teuer und retten Menschenleben! Sie signalisieren durch einen grellen Piepton, dass Qualm aufsteigt. Somit gelingt es schneller, sich in Sicherheit zu begeben und der Rauchvergiftung oder schweren Verbrennungen vorzubeugen.

Jährliche Wartung von Rauchmeldern schützt Leben

 

Die jährliche Wartung von Rauchmeldern schützt Leben und ist wie bei allen anderen, technischen Geräten unerlässlich! Jeder Techniker weiß, dass technisch einwandfrei funktionierende Geräte das A und O sind, wenn es um die Sicherheit von Bürgern in privaten Haushalten geht! Aber auch an öffentlich zugänglichen Plätzen oder in Industrieanlagen sowie in Verkehrsmitteln sind Rauchmelder nicht mehr wegzudenken und sind mittlerweile auch gesetzlich vorgeschrieben!

Eine Anwendungsnorm nach DIN 14676 regelt das Nähere zur jährlichen Wartung der Rauchmelder. Darüber Kenntnisse zu haben ist besonders für Rauchmelderhersteller, Wohnungs- und Hauseigentümer sowie Behörden, die für Brandschutz zuständig sind, von besonderer Bedeutung! Frühzeitig erkannte Schwelbrände, die durch ein akustisches Signal dieser Rauchmelder gemeldet werden, bevor überhaupt Flammen entstanden sind und lebensgefährlich werden können, können in der Tat wahre Wunder bewirken und Menschenleben retten! Die Rauchwarnmelder werden bei der Wartung auf ihre Alarmfunktion hin und der Sichtbarkeit der Rauchmeßkammer hin überprüft! Diese beiden Funktionen stellen die Hauptfunktionen eines Rauchwarnmelders dar und müssen daher stets in einem technisch einwandfreien Zustand sein! Auch findet man nähere Angaben zur Wartung der Rauchwarnmelder in der Bedienungsanleitung der Geräte!

  • Auch die Wartung ist Pflicht

Die in der DIN 14676 festgelegten Vorschriften zur Wartung von Rauchmeldern sind mittlerweile in vielen Bundesländern Pflicht und sollten jährlich von Fachspezialisten durchgeführt werden! Der Experte prüft den Rauchwarnmelder auf Funktionstüchtigkeit und kann anhand eines akustischen Signals feststellen, ob das Gerät intakt ist oder ausgetauscht werden muss beziehungsweise in Stand gesetzt werden muss! Diese Funktion des Rauchmelders kann ganz einfach per Knopfdruck überprüft werden!

Darüberhinaus muss neben der Funktionsüberprüfung des Gerätes die Sichtprüfung durchgeführt werden. Dies bedeutet, dass Experten die Raucheintrittsöffnungen überprüfen. Es wird festgestellt, ob die Raucheintrittsöffnungen frei sind und ob von außen irgendwelche Beschädigungen am Gerät sichtbar sind. Auch muss exakt überprüft werden, ob der Montageort des Rauchmelders der Norm entspricht. Auch gibt es diesbezüglich genaue Vorschriften und diese müssen immer eingehalten werden. Insbesondere gilt es, die Rauchwarnmelder immer an der Zimmerdecke und in waagrechter Position anzubringen.

  • Bedingungen

Die Geräte sollten auch nicht direkt einer Zugluft ausgesetzt sein und von Wänden mindestens 50 cm weit entfernt sein! Wurden auch diese Kriterien überprüft, so gilt es auch noch zu bedenken, dass die Rauchwarnmelder der Sicherheit halber alle 10 Jahre ausgetauscht werden sollten. Nur so kann sichergestellt werden, dass die Rauchwarnmelder richtig funktionieren und einen Brand rechtzeitig erkennen lassen. Bis zu dem Austausch werden diese ja ohnehin jährlich einer Funktionskontrolle unterzogen und gewährleisten somit einen umfassenden Schutz vor Bränden! Der Bürger ist geschützt!

Fehlalarm bei Rauchmeldern

 

RauchmelderDie Installation von Rauchmeldern ist eine gute Sache, da sie der Sicherheit der Personen in einem Wohnhaus dienen. Vor allem in Hotels, Motels oder Pensionen und anderen Beherbergungsbetrieben sind Rauchmelder angebracht.

Entweder zuverlässig oder nicht! Ein Rauchmelder, der Fehlalamre auslöst oder nicht richtig funktioniert ist kontrproduktiv und führt zu Gleichgültigkeit!

Diese Warneinrichtungen müssen aber auch zuverlässig und im Ernstfall reagieren. Ein Rauchmelder hat die Aufgabe beim Entstehen von Qualm, der ein Feuer ankündigen könnte, sofort akustischen Alarm zu schlagen. Diese Rauchmelder arbeiten entweder mit eigenen Batterien oder auch mit der normalen 230 Volt Stromversorgung.

Die Stromversorgung könnte eine Ursache für einen Fehlalarm sein, wenn sie zum Beispiel ausfällt oder die Batterie wird entnommen. Es gibt aber auch noch den Falschalarm, der häufig in Küchen auftritt, wo auch beim Kochen Dampf oder Qualm entsteht. Also eine Küche ist kein Ort, wo man einen Rauchmelder installieren sollte, da wäre der Flur davor sinnvoller.

Als Fehlalarme bezeichnet man, wenn der Rauchmelder anspricht, ohne das ein erkennbarer Grund zu erkennen, ist. Wer sich einen Rauchmelder selber installiert, sollte genau aufpassen, dass die Anschlüsse und alle technischen Dinge auch genau stimmen. Falsch angeschlossen kann ein Rauchmelder auch häufig Fehlalarm auslösen und somit seinen Zweck nicht erfüllen. Dann werden öfters die Batterien entfernt und das Gerät außer Funktion gesetzt, was nicht zweckmäßig wäre.

Beim Kauf eines Rauchmelders sollte man schon auf Qualität achten. Da es auch viele Billigprodukte auf dem Markt gibt, kann sich schon mal ein Käufer ein schlechtes Gerät einhandeln. Gerade bei so wichtigen Geräten, die der Sicherheit dienen, sollte man sich schon vorher genau über die Qualität eines Rauchmelders informieren und sich mit Fachpersonal zu beraten.

Wenn ein Hausbesitzer sein Haus mit Rauchmeldern ausstatten möchte, sollte er es von einem Fachmann machen lassen. Hier wäre das Sparen sicher am falschen Objekt, wenn nach umfangreicher Arbeit die Anlage ständig Fehlalarme melden würde. Ein ständiger Fehlalarm führt auch zur Gleichgültigkeit und das kann mal schlimm ausgehen, wenn es tatsächlich brennt.

Auch der Einbau eines Rauchmelders, zum Beispiel in einem Kinderzimmer ist nur sinnvoll, wenn er auch immer richtig funktioniert. Also sollte auch da ein Fachmann zurate gezogen werden, der die Anlage auch nach Vorschrift installiert und in Betrieb nimmt. Fehlalarme bei Rauchmeldern, die mit der Feuerwehr verbunden sind, könnten auch zu Kosten führen, die von der Feuerwehr erhoben werden.

Versicherungsbeiträge sparen durch Rauchmelder

 

Ist es möglich, Versicherungsbeiträge durch Rauchmelder zu sparen ?

Diese Frage stellt man sich, angesichts der Einführung der Pflicht zur Installation eines Rauchmelders. Viele Versicherungen schenken einem Rauchmelder und werben mit günstigeren Beiträgen bei Abschluss einer Hausratversicherung. Im Endeffekt stellt sich das alles als Halsabschneiderei heraus, da meist nur die günstigsten Geräte an die Versicherungsnehmer ausgehändigt werden. Die dann als so günstig angepriesenen Tarife sind dann in den meisten Fällen gar nicht, oder wenn überhaupt nur 1-2 Euro billiger. Deshalb lohnt es sich eher, direkt einen günstigen Versicherungstarif in Anspruch zu nehmen, um in höherwertige Rauchmelder zu investieren.
Doch warum lohnt sich die Anschaffung eines Rauchmelders?

Statistiken zufolge sterben jährlich etwa 600 Menschen bei Wohnungsbränden, von den Zerstörungen an anderen Gebäudeteilen beim Übergreifen des Feuers ganz zu schweigen. Dadurch werden wiederum auch andere Menschen in Mitleidenschaft gezogen und verletzt. Ein Rauchmelder ist, im Vergleich zu einer völlig ausgebrannten Wohnung also eine sehr preisgünstige Alternative. Wertige Geräte sind oft schon unter 15 Euro zu haben, weshalb es also lohnt, sich mehrere Rauchmelder für die eigene Wohnung anzuschaffen. Sie sichern nicht nur das eigene Leben und den eigenen Besitz, sondern schützen auch die anderen Mieter.

Rabatte und Sonderkonditionen

Versicherungen gehen auch auf die Bemühungen ihrer Kunden ein und bieten Rabatte und Sonderkonditionen, wenn sie sich selbst mit Rauchmeldern versorgen. Da es von Versicherung zu Versicherung unterschiedliche Bedingungen und Versicherungstarife gibt, wäre es anzuraten, sich bei ihrem Vertreter vor Ort über mögliche Sonderkonditionen bei Abschluss einer Hausratversicherung und Brandfällen zu informieren.

Häufig kommen die Versicherungsgesellschaften dem Kunden an dieser Stelle auch entgegen, natürlich um für sich zu werben, aber auch um ihr Angebot für den Versicherungsnehmer attraktiv zu gestalten und vorallem zu halten.
Die Vorteile des Rauchmelders liegen auch hier wieder klar auf der Hand. Ein preisgünstiger Schutz für die eigene Einrichtung, das eigene Leben und vorallem auch die Wohnungen der anderen Mieter.

Ebenso muss der Vorteil für die Hausrat- und Wohngebäudeversicherung erwähnt werden. Durch das Entgegenkommen der Versicherungen, gestaltet es sich für Mieter, Hausherren- und besitzer sehr attraktiv, ihre Gebäude mit Rauchmeldern auszustatten, da durch wegfallende Versicherungsbeiträge gespart und in Einrichtungsgegenstände oder Ähnliches investiert werden. Nutzen sie also die Rabatte und Vergünstigungen der Versicherungen voll aus und installieren geprüfte Rauchmelder in ihrer Wohnung oder ihrem Haus.

Einsatzgebiete von Rauchmeldern

 

Rauchmelder können Leben retten

Brandmelder wird ausgelöstIn deutschen Haushalten entstehen durchschnittlich 200.000 Brände pro Jahr. Mehr als 800 davon enden tödlich.

Sehr viele dieser Brände sind das Ergebnis von technischen Defekten an Leitungen oder Elektrogeräten, die weitaus geringere Anzahl geht zu Lasten von unbedachtem Handeln oder grober Fahrlässigkeit. Am Tag werden die meisten Brandherde relativ schnell entdeckt und können vieler Orts ohne großes Risiko selbst oder durch Feuerwehrkräfte gelöscht werden.

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Rauchmelder in der Küche

 

Mittlerweile ist in so gut wie allen Bundesländern Deutschlands die Installation eines Rauchmelders zur Pflicht geworden. Rauchmelder sollen in jedem Raum installiert werden und einen größtmöglichen Schutz vor Feuern oder Schwelbränden geben. Laut Statistiken sind die Brände, bei denen Menschen zu Schaden kommen oder gar Sterben, seit der Einführung der Pflicht zur Installation eines Rauchmelders zurückgegangen.

Insbesondere in Küchen ist es von enormer Bedeutung einen Rauchmelder zu installieren. Am Herd und Backofen werden oft über 100 Grad erreicht, wodurch viel Material leicht entzündet werden kann. Liegt beispielsweise ein Trockentuch für die Spülmaschine zu nah am Herd, kann es in Brand geraten. Die Folgen sind meistens verheerend. Binnen Sekunden springen die Flammen auf andere entzündliche Materialien über. In Küchen wird häufig Plastik verwendet, was beim Verbrennen giftige Gase freisetzen kann. Ganz zu schweigen von den Chemikalien, die für eine Spülmaschine verwendet werden und im Kühlschrank enthalten sind. Die Küche ist also ein großer Gefahrenherd für Brände. Ganz leicht kann auch das Essen in der Pfanne anbrennen und Flammen schlagen. Ein kurzer, unachtsamer Moment und es ist passiert. Durch die Dunstabzugshaube entsteht ein Luftzug, der die Flammen, ähnlich einem Ofen, noch mehr anheizt.

Gefahr in der Küche

Man sieht also, dass die Küche von allen Räumen einer Wohnung am anfälligsten für Brände ist. Deshalb sollte auch dort am dringendsten ein Rauchmelder angebracht werden. Die Vorteile liegen klar auf der Hand. Ein frühzeitiges Warnen vor Rauchentwicklung, um möglichst schnell und angemessen auf mögliche Brände reagieren zu können.
Woher soll man jetzt also so einen praktischen Helfer beziehen ? Für wenige Euro gibt es bereits Rauchmelder im Baumarkt. Aber sind diese wirklich sicher? Man sollte schon auf Qualität achten und in diesem sensiblen Bereich auch mal investieren. Im speziellen Fachhandel gibt es hochwertigere Rauchmelder, die zwar den einen oder anderen Euro mehr kosten, aber dafür auch ein höheres Maß an Sicherheit bieten. Damit nicht bei jedem Mal scharf anbraten der Rauchmelder tönt.

Wichtig ist natürlich auch die richtige Montage

Der Rauchmelder sollte nicht etwa auf einem Regal liegen oder einfach auf dem Schrank, denn dort wird er nicht ordnungsgemäß funktionieren. Das Gerät sollte mittig im Raum angebracht werden, damit auf Rauchentwicklung aus allen Bereichen des Raumes reagiert werden kann.