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Sicherheit durch Brandschutzmaßnahmen

 

Unter Brandschutzmaßnahmen fallen alle Maßnahmen, die entweder bereits vorbeugend wirken, also die Wahrscheinlichkeit eines Brandes verringern oder aber im Falle eines Feuers die Löscharbeiten erleichtern und die Rettung von Personen gewährleisten. Sie erhöhen die Sicherheit also maßgeblich. Beim vorbeugenden Brandschutz wird zwischen baulichem, organisatorischen und anlagentechnischem Brandschutz unterschieden.

BrandschutzUnter dem baulichen Brandschutz versteht man alle Maßnahme, die bereits beim Bau eines Gebäude ergriffen werden. So kann beispielsweise das verwendete Material die Feuergefahr erheblich senken. Außerdem wird darauf geachtet, dass Gebäude durch Brandwände und -schutztüren in Brandabschnitte unterteilt werden. So ist es möglich, einen Brand auf bestimmte Gebäudeabschnitte zu begrenzen.

Wichtig sind in diesem Zusammenhang auch die Fluchtwegplanung und weitere Feuerschutzeinrichtungen wie Sprinkleranlagen, Notbeleuchtung und Brandverhalten und Feuerwiderstand des Baumaterials. In Deutschland ist es gerichtlich vorgeschrieben für größere Gebäude ein Brandschutzgutachten und ein Brandschutzkonzept zu erstellen. Der organisatorische Brandschutz erstreckt sich hauptsächlich auf Maßnahmen, die erst im Falle eines Feuers greifen. Die Ernennung von Brandschutzbeauftragten, sowie die Erstellung von Alarmplänen sind Beispiele für solche Maßnahmen.

Anlagentechnische Brandschutzmaßnahmen fallen alle Maßnahmen, die der Feuerwehr das Löschen eines Brandes erleichtern. Zum einen gehören hierzu Brandmeldeanlagen, zum anderen aber auch die Bereitstellung von Löschwasser und Rauch- und Wärmeabzugsanlagen. Im Gegensatz zum vorbeugenden Brandschutz steht der abwehrende Brandschutz. Hierunter fallen sämtliche Maßnahmen, die der Feuerwehr zur Verfügung stehen, sobald ein Brand ausgebrochen ist.

Da in einem Brandfall nur durchschnittlich vier Minuten bleiben, das Haus rechtzeitig zu verlassen, empfiehlt sich die flächendeckende Ausstattung des eigenen Heims mit Brandmeldern. Es gilt, das vor jedem Schlafbereich und in jeder Etage ein Rauchmelder sein sollte. Da die Qualität von Rauchmeldern sehr unterschiedlich ist, sollten beim Kauf verschiedene Dinge beachtet werden. Zum einen ist es ratsam, nur optische, batteriebetriebene Rauchmelder anzuschaffen, die warnen, sobald die Batterieleistung nachlässt. Außerdem gibt das VdS-Prüfzeichen Aufschluss über die Qualität des Produktes.

In Ländern wie den USA, in denen eine Rauchmelderpflicht herrscht, sterben wesentlich weniger Menschen durch Feuer. Es erhöht die Sicherheit der Bewohner also deutlich, wenn das Haus oder die Wohnung ausreichend mit Rauchmeldern ausgestattet sind. Zusätzlich empfiehlt sich eine Löschdecke in der Küche, da dort auftretende Brände nicht selten Ölbrände sind, die keinesfalls mit Wasser gelöscht werden dürfen.

Um die Sicherheit im eigenen Heim zu erhöhen sind außerdem Gasmelder in Küche und Heizungskeller (sofern dort Gas verwendet wird) und ein Feuerlöscher im Eingangsbereich (Schaumlöscher) und Heizungskeller (Pulverlöscher) äußerst sinnvoll. Mit diesen einfachen Brandschutzmaßnahmen lassen sich im Notfall Leben retten.

Zertifizierte Rauchmelder

 

Rauchmelder können Leben retten. Deswegen ist es umso wichtiger, dass diese auch richtig funktionieren. Da das Angebot an Rauchmeldern unglaublich groß ist, ist es schwierig den Überblick zu behalten und die Qualität des jeweiligen Produktes einschätzen zu können. Um es dem Kunden zu ermöglichen, schnell zu erkennen ob ein Brandmelder Qualitätsware ist und somit auch zu seiner Sicherheit beitragen kann, werden Rauchmelder, die bestimmte Richtlinien erfüllen, mit dem VdS-Prüfzeichen ausgestattet. VdS (kurz für “Vertrauen durch Sicherheit”) ist ein unabhängiges Institut, das unter anderem auch Rauchmelder auf Funktionstüchtigkeit, Störanfälligkeit und Qualität prüft.

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Brandschutzordnung in öffentlichen Gebäuden

 

Rauchmelder in Tiefgaragen werden zwar seit Jahren von Bauherren und Architekten bei der Entwicklung und Herstellung in den Bauplänen mit eingeplant und sind auch immer noch im Einsatz, jedoch hat die praktische Verwendung davon gezeigt, dass sie durch die hohe Konzentration der Abgase, vor allem in den Fahrwegen, negativ beeinflusst werden und dadurch einen Täuschungsalarm auslösen können.

  • Fehlalarme

Aus diesem Grund werden unter anderem auch in Tiefgaragen inzwischen Differential- Wärmemelder verwendet, welche eine flächendeckende Anordnung von Fühlerrohren haben und dadurch die Sicherheit vor allem in den Fahrwegen gewährleisten. Ein anderer Brandschutz ist aber inzwischen auch das Jet- Ventilationssystem, welches im Brandfall auch noch weitere Vorteile bietet, als den Alarm. Dazu gehören unter anderem die optimale Entrauchung durch die dafür vorgesehenen Lüftungskanäle, sowie die Rauchfreihaltung der Rettungswege für die Feuerwehr

  • Brandschutzordnung

Die Brandschutzordnung in einem öffentlichen Gebäude beginnt schon mit dem Einbau beispielsweise Feuerlöschern und Brandmeldeeinrichtungen. Diese sind besonders hervorzuheben und zu kennzeichnen. Flucht- und Rettungswege müssen freizugänglich sein und dürfen nicht verschlossen werden. Dazu zählt auch, dass davor keine Ware oder Gegenstände gelagert werden dürfen.

Solche Fluchtwege sind daher meistens nur von innen alarmgesichert und von außen nicht zugänglich, man sagt dazu auch Diebstahlgesichert. Auch hierbei ist zu achten, dass sie ebenso wie die Feuerlöscher besonders gekennzeichnet sind und das jede Person im Gebäude aus eigener Kraft über einen Rettungsweg, der in einem Flucht- und Rettungswegeplan aufgezeichnet ist, über einen sicheren und kurzen Weg ins Freie gelangt.

Das verwenden von Feuer und offenem Licht ist allgemein zu vermeiden. Brennbare Stoffe sind natürlich auch an dafür vorgesehenen Stellen zu lagern und das Rauchen ist ebenso nur an dafür zugelassene Stellen gestattet. Es ist darauf zu achten, dass Personen mit der Handhabung von Feuerlöschern und Brandmeldeeinrichtungen vertraut zu machen sind.

Tiefgaragen und ihre Tücken im Brandfall

 

Brandschutz in Tiefgaragen wird von Experten und spezialisierten Firmen mit wechselndem Erfolg praktiziert und hat sich seit dem Boom des Tiefgaragenbaues immerfort weiterentwickelt. Mit großem Erfolg wird verstärkt auf den Einsatz von automatischen Rauchmeldern gesetzt, verkürzen diese Rauchmelder doch die Vorwarnzeit eines jeden Brandes mit Rauchentwicklung. Insofern können Feuerabwehrmaßnahmen schon frühzeitig ergiffen werden, Folgeschäden eines Brandes werden also wesentlich verringert. Natürlich können Rauchmelder kein Feuer verhindern. Beim Bau oder bei der Modernisierung von Tiefgaragen ist für Bauherren, Architekten und Ingenieure vorausschauender Brandschutz eines der wichtigen Gebote.

Der vorbeugende Brandschutz sieht sieht unter anderem in der Reihenfolge folgende Maßnahmen vor:

1.) Schnelles Erkennen eines Brandes (Rauchmelder)
2.) Sofortige und automatische Meldung an Feuerwehr und Polizei
3.) Bauweise zur Begrenzung der Rauchentwicklung
4.) Kanalisierung des Rauches durch Rauchabzüge
5.) Möglichkeiten zur schnellstmöglichen Evakuierung
6.) Verhinderung und Verzögerung eines Flashovers
7.) Minimierung von Brandschäden durch Sprinkleranlagen.

Die Bauindustrie bietet darüberhinaus noch weitere Problemlösungen, wie zum Beispiel Rauchschützen, Entlüftungssysteme und Feuerschutzvorhänge an. Computergestützte Berechnungen erlauben einen bisher unbekannten Feuerschutz und geben den ausführenden Firmen bei Bau und der Modernisierung von Bauten und Tiefgaragen optimale Unterstützung. Besonderer Wert wird auf den Umgang mit Rauchgasen gelegt. Auch die Feuerwehren werden seit vielen Jahren bedeutend eingehender in der Brandbekämpfung geschult, als dies noch vor etwa 30 Jahren der Fall war. Die Industrie erforscht mit großem Aufwand zudem moderne Technologien zur Feuerbekämpfung.

Auch die Planungsstellen in der Bundesrepublik leisten diesen hohen Anforderungen Genüge und haben in der DIN 18232-2 (Rauch und Wärmefreihaltung) Mindeststandards festgelegt. Vorausschauend wird klar, dass dem vorbeugenden Brandschutz immer größere Bedeutung beigemessen wird, denn Verhüten und Vermeiden ist naturgemäß kostengünstiger, als eine Schadensbeseitigung. Rauchmelder gelten somit als wesentlicher Bestandteil des vorbeugenden Brandschutzes.

Rauchmelder im Kinderzimmer

 

YouTube – Rauchmelder retten Leben.

Brandschutz im eigenen Haushalt

 

Brände im Haushalt oder in Wohnungen treten immer häufiger auf. Besonders zur Weihnachtszeit werden vermehrt Brände in Privatgebäuden gemeldet, da durch unbeaufsichtigte Kerzen an Christbäumen oder Adventkränzen leicht Brände entstehen können. Besonders gefährlich ist auch das Rauchen im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer auf dem Sofa. Es kann schnell passieren, dass man beim Rauchen einschläft und durch die brennende Zigarette ein Feuer entfacht wird. Neuerdings werden auch immer häufiger Shisha-Wasserpfeiffen betrieben durch Kokosnusskohle zu Gefahrenquellen.

Wie kann man sich nun vor Brände im Haushalt schützen?

Brennendes HausDas Wichtigste ist, dass man vorsichtig mit offenem Feuer umgeht. Desweiteren sollten in jedem Haushalt Feuerlöscher und Löschdecken vorhanden sein, da manche Brände nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen.

Ein wichtiger Schutz sind jedoch auch Rauchmelder. Diese warnen die Personen, die sich im Haus befinden vor Rauch durch einen unüberhörbaren Alarm. Je mehr Rauchmelder in einem Haus angebracht sind, desto höher ist die Chance vor dem Rauch gewarnt zu werden.

Die meisten Brände im Haushalt entstehen zwischen 19:00 und 7:00 Uhr. Menschen können im Schlaf von Feuer überrascht werden.

Der entstehende Rauch ist besonders gefährlich. Das tödliche Kohlenmonoxid weckt die Personen nicht, sondern führt schnell zur Bewußtlossigkeit, da die Atmung behindert wird.

Durch den giftigen, teilweise ätzenden Rauch, kann eine Rauchgasvergiftung innerhalb von 2 Minuten tödlich sein. Falls die Person doch wach werden sollte behindert der Rauch die Sicht und kann zu völliger Orientierungslosigkeit und Panik führen.

Neben der Anbringung von Rauchmeldern als Frühwarnung ist es daher auch wichtig sich vor Bränden im Haushalt durch Feuerlöscher und Löschdecken zu schützen.

Rauchmelder geben Sicherheit

 

Rauchmelder werden zum frühzeitigen Erkennen von Brandherden angewendet.
Sie sollen auf Rauch reagieren und durch Alarmauslösung Menschenleben retten.
Der ausgelöste Alarm gibt ein lautes und deutliches Geräusch von sich.
Somit wird man auch im Schlaf von einem Alarm wach bzw. aufgeschreckt.

  • Es gibt verschiedene Arten von Rauchmeldern:

Zum einen die optischen bzw. photoelektrischen Rauchmelder. Sie werden unterdessen in Wohnbereichen und Privathäusern am häufigsten benutzt. In neuen Häusern gehören diese schon zur Standardausrüstung. Sowie die Ionisationsrauchmelder. Sie werden alternativ zu den optischen bzw. photoelektrischen Rauchmeldern verwendet und arbeiten mit schwacher radioaktiver Strahlung.

Generell ist ein optischer Rauchmelder in Wohnräumen sinnvoller, da der Ionisationsrauchmelder bereits empfindlich auf kleinste Rauchpartikel reagiert. Diese können allerdings auch durch einfachen Wasserdampf und andere Küchendämpfe ausgelöst werden. Es sollten daher Rauchmelder im Kinder- und Schlafzimmer und weniger in der Küche angebracht werden, da dort das Risiko eines Falschalarms eher gering ist.

  • Bringen Sie den Rauchmelder zum Beispiel an der Decke an. Auch sollten Sie wissen, wie man den Melder schnell wieder ausstellt, da dies bei einem falschen Alarm, der durchaus mal auftreten kann, sehr nützlich wäre.
  • Grundsätzlich gilt, dass Rauchmelder einen notwenige Sicherheit für unser tägliches Leben darstellen. Sie können nicht nur Menschenleben retten. Auch Haus und Hof können durch diese Erfindung in einem Notfall frühzeitig vor eventuellem Schaden bewahrt werden.

Geschichte der Rauchmelder

 

Historie

  1. Rauchmelder werden seit dem 13. Jahrhundert verwendet. Damals stellten Feuerwachen den einzigen Schutz vor Bränden dar.
  2. In Göttingen 1334 wurden beispielsweise organisierten Feuerlöschordnungen erlassen, die die Durchführung und Aufbau der damaligen Feuerwehren regeln sollten.
  3. Im 15. Jahrhundert wurden in Berlin die Brandverhütungsordnungen niedergeschrieben, um präventive Maßnahmen gegen Wohnungsbrände und gefährliche Feuer einzuleiten.
  4. Im Juni 1851 wurde in Berlin der Bau der ersten elektrischen Feuermeldeanlage beschlossen. Dafür wurden unterirdische Kabelverbindungen gelegt. Jedoch um eine Warnung herauszugeben, musste erst eine Feuerwache den Brand entdecken, um eine entsprechende Meldung weiterzugeben.
  5. 1894 wurde ein erster automatischer Feuermelder entwickelt. Hierzu dienten zwei Vögel, welche durch starke Rauchentwicklung eine Rauchvergiftung erlitten und von der Stange fielen. Durch ihr Körpergewicht wurde danach ein Alarm ausgelöst. Um einem Fehlalarm durch den natürlichen Tod vorzubeugen, nutzte man deshalb zwei Vögel. Nur das Gewicht beider Tiere reichte aus, um den Stromkreis zu schließen und einen Alarm auszulösen. Heute ist dieses Prinzip noch immer durch den Begriff der Zwei-Melder-Abhängigkeit bekannt, wobei die Tiere durch technische Lösungen ersetzt wurden.
  6. 1902 wurde von George Andrew Darby ein Patent durchgesetzt. Er nutzte für seinen elektrischen Hitzemelder nicht den Rauch, sondern die Hitze, die von einem Feuer ausgeht. Überschreitet die Temperatur einen bestimmten Wert, so wird ein Alarm ausgelöst. Hierzu wurde zum Beispiel Butter als Auslöser genutzt. An ihr befindet sich der Leiter, der auf eine Platte fallen muss. Schmilzt die Butter durch erhöhte Temperaturen, so löst sich der Leiter und fällt auf die Platte. Somit schließt sich der Stromkreis und ein Alarm wird ausgelöst.
  7. Im Jahr 1947 patentierten E. Meili und W. Jaeger den Ionisationsmelder. Dieser Rauchmelder, welcher mit schwacher radioaktiver Substanz arbeitete, war der erste kommerziell brauchbare Rauchmelder.
  8. Um 1950 kam der erste automatische Temperaturmelder auf den Markt. 1964 folgten die ersten Streulicht-Rauchmelder, welche durch wachsendes Umweltbewusstsein die Ionisationsmelder ablösten. Batteriebetriebene Rauchmelder sind seit den 70er Jahren auf dem Markt erhältlich und werden in vielen Haushalten eingesetzt.

Arten von Rauchmeldern

 

Das Thema Feuerschutz ist ein sehr wichtiges und ernstzunehmendes Thema. Rauchmelder können in mehrere Arten klassifiziert und entsprechenden Einsatzweisen zugeordnet werden. Sie zählen neben Feueröschern zu den wichtigsten Sicherheitsgeräten im Bereich Brandmelder.

RauchmelderWeiterhin können sie in drei verschiedene Kategorien einteilen:
Die erste Kategorie der linearen Rauchmelder, die zweite Kategorie der Ionisationsrauchmelder und die dritte Kategorie der optischen Rauchmelder.

Die linearen Rauchmelder sind die technisch gesehen einfachsten Rauchmelder. Man kann die Funktionsweise eines linearen Rauchmelders am Besten verstehen, indem man sich eine Lichtschranke vorstellt. Eine Lichtschranke besteht aus einem Sender und einem Empfänger. Zwischen dem Sender und dem Empfänger wird Licht, zum Beispiel durch einen Laser, geschickt. Wenn dieses Licht unterbrochen wird, löst die Lichtschranke einen Alarm aus.

Genau so funktionieren auch die Rauchmelder. Sie sind spezifisch so konfiguriert, dass nicht irgendetwas den Alarm auslöst, sondern der Laser nur gegenüber Rauchpartikeln empfindlich ist. Lineare Rauchmelder werden vor allem bei der Überwachung von großen Flächen, zum Beispiel Lagerhallen oder Räumen mit einer sehr komplex konstruierten Decke, eingesetzt.

Ionisationsrauchmelder nutzen den folgenden Sachverhalt aus: Radioaktive Strahlen verändern die Luft, sodass diese elektrischen Strom leitet, Ionisierung genannt. In einem Ionisationsrauchmelder fließt ein beständiger Strom. In dem Moment, wenn Rauchpartikel den Ionisationsrauchmelder erreichen, sinkt die Fähigkeit der Luft den elektrischen Strom zu leiten. Das Ergebnis ist, dass der Strom sich verringert und einen Alarm auslöst. Da die Ionisationsrauchmelder radioaktive Materialien enthalten, unterliegen sie in der EU strikten Vorschriften. Auch bedingt durch diesen Umstand werden sie heute nur noch in Sonderfällen eingesetzt. In den USA und England sind die Ionisationsrauchmelder allerdings weit verbreitet.

In Deutschland dagegen ist die Kategorie der optischen Rauchmelder am weitesten verbreitet. Bei einem optischen Rauchmelder wird Umstand genutzt, dass klare Luft kein Licht reflektiert. In einem optischen Rauchmelder ist eine LED eingebaut, welche den Lichtstrahl aussendet. In dem Moment, wenn Rauchpartikel den optischen Rauchmelder erreichen, wird der Lichtstrahl gebrochen und löst den Alarm aus.