Unterschied zwischen Rauch- und Feuermeldern
Immer wieder liest und hört man von Menschen, die einem Brand zum Opfer gefallen sind. Oft ist es jedoch allein die Rauchvergiftung, die die Menschen sterben lässt, noch bevor das Feuer richtig ausgebrochen ist. Auch einen Schwelbrand bemerkt man nicht immer sofort. Dies kann fatale Folgen haben. Denn Rauchvergiftungen sind tückisch. Man gleitet sanft von einer Schläfrigkeit hinüber in die Bewusstlosigkeit und dann ist es eigentlich auch schon fast zu spät, um noch gerettet zu werden. Immer wieder sind auch die kleinen Standby-Lämpchen von elektrischen Geräten im Haushalt Auslöser eines Brandes und diese Liste an Brandursachen lässt sich beliebig fortsetzen. Deshalb sollte man sich unbedingt vor derlei Gefahr absichern.
Preisgünstiger aber auch effektiv –
Möchte man schlichtweg `nur´ sein Leben schützen, aber nicht allzu viel Geld in den Brandschutz investieren, empfiehlt sich ein Rauchmelder. Dieser gibt einen markerschütternden Ton von sich, wenn er in einem Haus eine Rauchentwicklung feststellt. Vor allem in der Nacht ist es sehr beruhigend, zu wissen, dass man einen oder auch mehrere Rauchmelder in seinem Haus angebracht hat. Einen Rauchmelder gibt es in den unterschiedlichsten Preisklassen und mit unterschiedlichen Batterien (handelsüblich – 2-3 Jahre Haltbarkeit, Lithium – 10 Jahre Haltbarkeit). Auch die Quadratmeterzahl, die ein Rauchmelder abdeckt, ist variabel. Selbst die Betriebstemperatur und die Lautstärke und Reichweite des Warngeräusches können schwanken. Aber auch andere Angaben, wie Sensor, Luftfeuchtigkeit und Batteriewarnung (bei nachlassender Batterie) sind nicht ohne Belang. Fest steht: Es geht um das Leben von Menschen. Deshalb sollte man sich die Mühe machen und sich im Vorfeld informieren. Auch eine Beratung von einer Fachkraft beim Kauf eines Rauchmelders macht Sinn. Kauft man zum Beispiel nur einen Rauchmelder, der in der Regel circa 40 Quadratmeter eines Hauses absichert, und bringt diesen in einem zweistöckigem Haus im Untergeschoss an, so ist noch lange nicht gesagt, dass jener Rauchmelder auch eine Rauchentwicklung im zweiten Geschoss wahrnehmen würde. Man stellt sich also durch diese Unwissenheit selbst ein Bein.
Gebäudelösungen für öffentliche Einrichtungen -
In öffentlichen Gebäuden, wie Schulen, Krankenhäuser, Altenheime, Museen, usw., aber auch in Firmen, greift man gerne zu einer weitaus aufwendigeren Lösung. Ein Feuer- oder auch Brandmelder wird von einem Fachmann fest installiert und kann sogar manuell bedient werden. Zudem ist dieses Kästchen mit einer Notrufleitstelle oder sogar direkt mit der Feuerwehr verbunden. Im Ruffall erhält diese dank des Feuermelders nicht nur wertvolle Informationen über den Brand, sondern kann zudem sofort an den Ort des Geschehens eilen und durch ihr schnelles Eingreifen nicht nur Leben retten, sondern oft auch das brennende Gebäude mitsamt seiner wertvollen Ausstattung schützen.
Laut der Brandschutzstatistik ist eine Absicherung gegen Brände unbedingt erforderlich. Denn sie besagt, dass pro Jahr im Durchschnitt 200.000 Wohnungsbrände alleine in Deutschland passieren. Umgerechnet bedeutet diese Aussage, dass sich alle zwei Minuten in unserer Gegend ein Brand entzündet. Die Brandschutzstatistik über das Land Deutschland zeigt eine erschreckend hohe Opferzahl. Denn rund 600 Menschen sterben jedes Jahr an Wohnungsbränden in Deutschland. Manche Quellen sprechen sogar von bis zu 800 Todesopfern pro Jahr.
Brände sind lebensgefährlich und verursachen in vielen Fällen schwere Verletzungen. Nicht nur die Verbrennungen, die die Opfer erleiden sondern auch die dadurch verursachte Rauchvergiftung ist nicht zu unterschätzen.
In deutschen Haushalten entstehen durchschnittlich 200.000 Brände pro Jahr. Mehr als 800 davon enden tödlich.
Weiterhin können sie in drei verschiedene Kategorien einteilen: