16 Mal alarmiert, 12 Mal umsonst ausgerückt

14.10.2019

Der Kommandant der Freiweilligen Feuerwehr Weilimdorf (Baden Würrtemberg) beklagt die zunehmenden Fehlalarme durch Billigrauchmelder.

 
 

16 Mal alarmiert, 12 Mal umsonst ausgerückt: Der Kommandant der Freiweilligen Feuerwehr Weilimdorf (Baden Würrtemberg) beklagt die zunehmenden Fehlalarme durch Billigrauchmelder.

Das Beispiel der Freiwilligen Feuerwehr Weilimdorf ist stellvertretend für einen Trend, der sich bundesweit abzeichnet. Die Alarmierung der Feuerwehr wegen Rauchmelder-Fehlalarmen nimmt zu. 16 Mal wurde die FFW Weilimdorf in 2019 wegen eines Rauchmelder-Alarms gerufen, 12 Einsatzfahrten stellten sich als Fehlalarm heraus. Besorgte Nachbarn hatten einen piepsenden Rauchmelder wahrgenommen und folgerichtig die 112 gewählt. Vor Ort stellte sich jedoch heraus, dass der Piepton der Batteriewarnton es Rauchmelders war.

Der Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr, Dietmar Weber, übt deshalb Kritik an Bürgern, die bei Rauchmeldern zu Billigprodukten greifen, anstatt Qualitätsware zu kaufen. Im Zweifelsfall bindet ein Fehlalarm Einsatzkräfte, die irgendwo anders tatsächlich gebraucht werden.

Kommandant Weber plädiert deshalb für Qualitätsrauchmelder mit einer Langzeitbatterie, die 10 Jahre hält. Ebenfalls wichtig, sei die regelmäßige Kontrolle derRauchmelder. Idealerweise durch eine Fachkraft bzw. sichergestellt durch einen Wartungsvertrag mit einem Dienstleister. Solche Wartungsverträge brächten auch Vorteile im Schadensfall, so Weber. „Sollte es doch mal brennen, dann helfen solche Verträge oder vorliegende Rechnungen, wenn es um Ansprüche gegenüber der Versicherung geht.“

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