In den nächsten Jahren wird die Ausstattung, mit Rauchmeldern, in Haushalten weiter ansteigen. Bisher sind in Deutschland ca. ein Drittel der Haushalte mit solchen Geräten ausgestattet, jedoch ist die Tendenz steigend. Allerdings sorgt eine große Vielzahl an Rauchmelder Produkten auf dem heutigen Markt, beim Verbraucher oft für Unsicherheit.
Denn es stellt sich die Frage, welcher bietet den besten Schutz und wie installiere ich Ihn richtig? Beim Kauf eines Rauchmelders sollte auf gute und qualitativ hochwertige Ware geachtet werden, diese sind anwenderfreundlich, bieten Komfort und mehr Sicherheit durch weniger auslösen von Fehlalarmen. Rauchmelder lassen sich, in normalen Haushalten, auch mit wenig handwerklichem Geschick montieren.
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Rauchmelder retten Leben!
Das ist eine Aussage, die jeden Zweifel – am Sinn und Zweck eines Rauchmelders – ausschließen sollte. Die Überlegung, wie viele schwere Verbrennungen oder gar Todesopfer, durch Brände in Wohnungen, zu vermeiden gewesen wären, kann man, muss man aber nicht anstellen. Auch nur ein Opfer ist eines zu viel.
Ein Blick in die Bauordnungen der Länder zeigt, dass umfangreiche Vorgaben erlassenen wurden, um das Entstehen eines Feuers weitestgehend zu vermeiden oder dem Ausbreiten eines Feuers wirksam begegnen zu können.
- Oft sind bestimmte Materialien beim Bau vorgeschrieben oder verboten, Feuerlöscher – gut sichtbar – anzubringen, Fluchtwege einzuplanen und freizuhalten. Doch welchen Nutzen haben diese Bestimmungen, wenn ein Feuer, in einem Ein- oder Mehrfamilienhaus, ausbricht, eine rechtzeitige Warnung aber ausbleibt.
- In den meisten Fällen werden die Bewohner von dem Brand überrascht, sehr oft sogar zur Nachtzeit. Dann bleiben meist nur noch wenige Minuten, wenn nicht gar Sekunden, um das „nackte Leben” zu retten. Andere zu wecken, ihnen zu helfen, ist nahezu unmöglich. In solchen Momenten bricht dann, nicht selten, Panik aus und unterbindet jeden rationalen Gedanken.
- Nun ist ein Wohnhaus-Brand nicht unbedingt ein offenes, laut prasselndes Feuer, das den Schlafenden ggf. noch rechtzeitig wecken könnte. Überwiegend beginnt das Unheil als Schwelbrand, mit starker Rauchentwicklung. Dabei wird z.B. Kunststoff verbrannt, so dass sich hoch toxische Rauchschwaden entwickeln. Diese giftige Atmosphäre birgt für den Schlafenden die größte Gefahr. Sie betäubt, macht reaktionsunfähig und führt – als Kohlenmonoxidvergiftung – schließlich zum Tod.
- Spätestens an dieser Stelle greift die Überlegung, welchen Effekt feuerhemmende Materialien, Fluchtwege und Feuerlöscher haben, wenn der Eigentümer eines Hauses/der Mieter einer Wohnung vom Rauch überwältigt wird und weder die Chance zum Löschen noch zur Flucht hat. Jetzt sollte also die Erkenntnis gereift sein, dass sämtliche Investitionen zur Feuervermeidung und -bekämpfung eigentlich fehlerhaft sind, wenn nicht, durch den Rauchmelder, die rechtzeitige Warnung vor dem Brand erfolgt. Dieses Teil ist, in der Liste der präventiven Maßnahmen, sicher die günstigste und vernünftigste Vorkehrung.
- Schadensfeuer in Fahrzeugen, auf Booten und an Arbeitsplätzen fordern auch Menschenleben, die eindeutig größere Zahl tödlich Brandverletzter ist jedoch bei Wohnungsbränden (für die es eine Vielzahl schlummernder Ursachen gibt) zu verzeichnen. Noch Anfang der 90er zählte Deutschland mehr als 800 Brandtote. Seit der Nutzung der Rauchmelder und der Verpflichtung, diese einzubauen (erstmalig 2003 in Rheinland-Pfalz), sank die Zahl, um mehr als die Hälfte. Gibt es da noch ein schlagkräftigeres Argument, für die Installation von Rauchmeldern?