Ionisationsrauchmelder – hochsensible Rauchwarnmelder

Ionisationsrauchmelder. Quelle: Von MD111 - http://www.flickr.com/photos/md111/3266158320/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8330955
Ionisationsrauchmelder. Quelle: Von MD111 - http://www.flickr.com/photos/md111/3266158320/, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8330955

Ionisationsrauchmelder, Ionisationsmelder oder einfach I-Melder sind Rauchmelder, die besonders empfindlich auf kleine Rauchpartikel reagieren. Sie funktionieren mit einer schwachen radioaktiven Strahlung und sind daher im privaten Bereich eher ungebräuchlich. 

Bei einem Ionisationsrauchmelder wird die Luft zwischen zwei unter Gleichspannung liegenden Elektroden mit einer schwachen radioaktiven Strahlungsquelle ionisiert, d.h. leitend gemacht. Lagern sich beim Eintreten von Rauch Rauchpartikel an die Luftmoleküle an, wird der Stromfluss vermindert, der Alarm wird ausgelöst.

Der Vorteil von I-Meldern ist der hohe Sensibilität. Sie reagieren bereits auf eine geringe Konzentration von Rauch, wie sie etwa Flammbränden ist. Der Nachteil ist die radioaktive Strahlung. Wir das radioaktive Bauteil verschluckt oder eingeatmet, kann es zu schweren gesundheitlichen Folge kommen. Geht im Brandfall der Ionisationsmelder kaputt, muss er als Sondermüll entsorgt werden.

Technisch sind die Ionisationsmelder heute von optischen Systemen , seien es einzelne optische Melder oder komplette Rauchansauganlagen, überholt.

 
 
 

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