CO-Melder für den Privathaushalt

CO-Melder

Ein Rauchgasmelder, auch Brandgasmelder oder CO-Melder genannt, schlägt Alarm, wenn im Raum die Konzentration von giftigen Verbrennungsgasen wie Kohlenstoffmonoxid (CO) oder Kohlenstoffdioxid(CO 2 ) einen bestimmten Wert überschreitet. Sie sind besonders gut geeignet für staubige Räume geeignet, wo optische Rauchmelder  Fehlalarme auslösen könnten.

Ideal für staubige Räume

Rauchgasmelder kommen vor allem in Räumen mit besonderen Umgebungsbedingungen, meist in industriellen Anlagen zum Einsatz. Auf Störgrößen wie Wasserdampf, Nebel und Staub reagieren Rauchgasmelder nicht. Die frühzeitige Erkennung von Rauchgasen funktioniert mittels Halbleitergassensoren. Vereinfacht gesagt: Treffen Gasmoleküle auf die Oberfläche des Sensors, verändern sie dessen Leitfähigkeit. Ab einem bestimmten Anzahl Kohlenmonoxid-Gases wird dann bspw. der Alarm ausgelöst.

CO-Melder für private Haushalte sind batteriebetrieben und je nach Modell mit austauschbaren Alkaline-Batterien oder teilweise auch mit Lithium-Langzeitbatterien erhältlich. Zu beachten ist, dass die Halbleitersensoren in den Geräten nur eine begrente Lebensdauer zwischen 3 und 10 Jahren haben. Anschließend muss der Rauchgasmelder komplett ausgetauscht werden.

Achten Sie beim Kauf eines Rauchgasmelders, dass er den Anforderungen gemäß EN-50291 entspricht. Diese Norm legt allgemeine Anforderungen an die Bauweise, die Prüfverfahren und das Betriebsverhalten von elektrisch betriebenen Geräten zur Detektion von Kohlenmonoxid fest, die zum kontinuierlichen Betrieb in Wohnhäusern bestimmt sind.

 
 

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