Wer hat den Rauchmelder erfunden?

Rauchmelder, wie wir sie heute kennen, haben eine beachtliche Vorgeschichte. In der Antike bis hinein ins Mittelalter mussten menschliche Wächter auf Türmen Ausschau nach Feuern halten. Auch Vögel kamen als Frühwarnsystem zum Einsatz. Der erste richtige Rauchmelder wurde schließlich 1947 erfunden.

Im Bergbau wurden Vögel in Käfigen mit in die Tiefe genommen. Bei gefährlicher Gasentwicklung fielen die kleinen Tiere von der Stange und warnten so die Bergbauer. Aus dem Jahr 1894 gibt es sogar eine Patentschrift von einem speziellen Vogelbauer als Brandmelder. In den Boden des Käfigs wurde ein Schalter installiert, der ausgelöst wurde, sobald ein Vogel wegen des Rauchs tot von der Stange fiel. Durch den betätigten Schalter ging dann der Alarm los.

Ein halbes Jahrhundert später, 1947, war dann die Erfindung des ersten echten Rauchmelders perfekt: Patentieren ließen ihn E. Meili und W. Jaeger aus dem schweizerischen Bern. Dabei handelte es sich um einen sogenannten Ionisationsmelder. Ein solcher Apparat enthält ein Präparat, das schwach radioaktiv ist und das Rauchpartikel in der Luft wahrnehmen kann. Heute werden die Apparate in Deutschland nicht mehr verwendet.

Im Jahr 1964 wurden die Streulicht-Rauchmelder, also optische Rauchmelder, entwickelt, und fünf Jahre später ließ Randolph Smith den ersten batteriebetriebenen Apparat patentieren.

 
 

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