Wie kann man sich vor einem Wohnungsbrand schützen?

Brände im Haushalt oder in Wohnungen treten immer häufiger auf. Besonders zur Weihnachtszeit werden vermehrt Brände in Privatgebäuden gemeldet, da durch unbeaufsichtigte Kerzen an Christbäumen oder Adventkränzen leicht Brände entstehen können. Besonders gefährlich ist auch das Rauchen im Schlafzimmer oder im Wohnzimmer auf dem Sofa. Es kann schnell passieren, dass man beim Rauchen einschläft und durch die brennende Zigarette ein Feuer entfacht wird. Neuerdings werden auch immer häufiger Shisha-Wasserpfeiffen betrieben durch Kokosnusskohle zu Gefahrenquellen.

Wie kann man sich nun vor Brände im Haushalt schützen?

Das Wichtigste ist, dass man vorsichtig mit offenem Feuer umgeht. Desweiteren sollten in jedem Haushalt Feuerlöscher und Löschdecken vorhanden sein, da manche Brände nicht mit Wasser gelöscht werden dürfen.

Ein wichtiger Schutz sind jedoch auch Rauchmelder. Diese warnen die Personen, die sich im Haus befinden vor Rauch durch einen unüberhörbaren Alarm. Je mehr Rauchmelder in einem Haus angebracht sind, desto höher ist die Chance vor dem Rauch gewarnt zu werden.

Die meisten Brände im Haushalt entstehen zwischen 19:00 und 7:00 Uhr. Menschen können im Schlaf von Feuer überrascht werden.

Der entstehende Rauch ist besonders gefährlich. Das tödliche Kohlenmonoxid weckt die Personen nicht, sondern führt schnell zur Bewußtlossigkeit, da die Atmung behindert wird.

Durch den giftigen, teilweise ätzenden Rauch, kann eine Rauchgasvergiftung innerhalb von 2 Minuten tödlich sein. Falls die Person doch wach werden sollte behindert der Rauch die Sicht und kann zu völliger Orientierungslosigkeit und Panik führen.

Neben der Anbringung von Rauchmeldern als Frühwarnung ist es daher auch wichtig sich vor Bränden im Haushalt durch Feuerlöscher und Löschdecken zu schützen.

 
 
 
 

VIDEO: Rauchmelderpflicht in 3 Minuten erklärt

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