Zigtausende nicht richtig funktionierende Rauchwarnmelder im Einsatz

29.07.2019

Laut Untersuchungen des VdS und Berichterstattung im SRW Marktcheck sind im Bundesland Baden-Württemberg zigtausende nicht richtig funktionierende Rauchwarnmelder im Einsatz.

 
 

Laut Untersuchungen des VdS und Berichterstattung im SRW Marktcheck sind im Bundesland Baden-Württemberg zigtausende nicht richtig funktionierende Rauchwarnmelder im Einsatz. Die baden-württembergischen Elektrobetriebe bestätigen diese Zahlen und empfehlen daher auf Qualitätsmelder zu setzen. Die Rauchmelderpflicht gilt bundesweit. Flächendeckend sind wahrscheinlich Millionen mangelhafte Rauchmelder im Gebrauch.

Auf dem Markt ist die Auswahl an Rauchmeldern riesig. Es gibt günstige Geräte ab 10 Euro und teure Melder für über 100 Euro. „Die Erfahrungen unserer Fachbetriebe aus dem E-Handwerk zeigt, dass sich die Verwendung qualitativ hochwertige Rauchwarnmelder bezahlt macht“, sagt Thomas Bürkle, Präsident des Elektrofachverbands Baden-Württemberg. Zu empfehlen sind Rauchwarnmelder mit Langzeitbatterie, die für den Dauerbetrieb am besten geeignet sind. So kommt es zu weniger Fehlalarmen und Streitigkeiten vorGericht, vor allem aber funktionieren die Geräte zuverlässiger und warnen im Brandfall. Rauchwarnmelder mit dem sogenannten Q-Label, der Auszeichnung für Rauchmelder, die besonders hohen Anforderungen genügen, gibt es ab ca. 20 Euro.

Immobilienbesitzer, die selbst kaufen und montieren, sollten daher bei Rauchmeldern auf das Q-Label und den richtigen Montageort achten. Die Empfehlung der E-Handwerksbetriebe lautet zudem, die Zusatzfunktionen der Funkvernetzung bei den Rauchwarnmeldern mit zu nutzen. So kann im Falle eines Brandes nicht nur der Eigentümer / Mieter gewarnt werden, sondern auch alle „mit vernetzen“ Bewohner. „Die Technik ist zuverlässig und wir kennen das aus dem Bereich der Profibrandmeldeanlagen schon länger“, bestätigt Bürkle.

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