Rauchmelderpflicht in Deutschland
 
 

Weihnachtsbäume stehen explosionsartig in Flammen

01.12.2017

Adventszeit bedeutet erhöhte Brandgefahr. Trockene Weihnachtsbäume können sich explosionsartig entzünden. Beachten Sie dringend diese Regeln.

 
 

Alle Jahre wieder – kommt es zu Bränden durch Weihnachtsbeleuchtung. Defekte Lichter oder Unachtsamkeit können fatale Folgen haben. Weihnachtsbäume gehen explosionsartig in Flammen auf.

Laut Statistik des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) sind Feuerschäden in der Adventszeit um 35 Prozent höher als im restlichen Jahr.  Besondere Gefahr geht von trockenen Weihnachtsbäumen aus. Eine kleine Kerzenflamme reicht aus, dass der Baum plötzlich lichterloh in Flammen steht.

Die Feuerwehren raten daher dringend auf echte Kerzen am Weihnachtsbaum zu verzichten. Auch echte Kerzen an Adventskränzen sind problematisch. Hier passiert das Gleiche wie beim Weihnachtsbaum.

Wer dennoch nicht auf das gemütliche Kerzenlicht verzichten möchte, der sollte Folgende Grundregeln im Umgang mit offener Flamme berücksichtigen.

  1. Kerzen sollen nicht in der Nähe von brennbaren Gegenständen (Geschenkpapier, Vorhang) oder an einem Ort mit starker Zugluft aufgestellt werden.

  2. Die Kerzen gehören in eine standfeste, nicht brennbare Halterung, an die Kinder nicht gelangen können.

  3. Kerzen  sollen nicht unbeaufsichtigt brennen - vor allem nicht, wenn Kinder oder Haustiere in der Nähe sind. In diesem Zusammenhang sollten auch Streichhölzer oder Feuerzeuge kindersicher aufbewahrt werden.

  4. Kerzen an Adventskränzen und Gestecken müssen rechtzeitig gelöscht werden, bevor sie runtergebrannt sind.

  5. Bei elektrischen Lichterketten muss darauf geachtet werden, dass Steckdosen nicht überlastet werden. Mehrere Lichterketten an eine Steckdosenleiste anzuschließen, ist nicht ratsam.

  6. Die elektrischen Kerzen sollten ein Prüfsiegel tragen, das den VDE-Bestimmungen entspricht. Wer echte Kerzen entzündet, sollte ein Löschmittel (Wassereimer, Feuerlöscher, Feuerlöschspray) bereitstellen.

Kommt es dennoch zum Brand, sollten die Flammen nur gelöscht werden, wenn dabei keine Eigengefährdung besteht. Falls das nicht möglich ist, gilt: Tür zum Brandraum schließen und die Wohnung verlassen sowie die Feuerwehr unter 112 alarmieren.

Gemäß Rauchmelderpflichtmüssen Schlafräume und Flure mit Rauchmeldern ausgestattet sein. Dadurch wird das Risiko der unbemerkten Brandausbreitung enorm minimiert. Vor allem schützen die Melder vor toxischem Rauchgas, das im Schlaf unbemerkt eingeatmet wird.

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