Reformierung der Norm DIN 14676

09.02.2018

Ab dem 2. Quartal 2018 soll es eine Neufassung der DIN 14676 geben, die die neuen Technologien und die Erfahrungen im Umgang mit Rauchmeldern berücksichtigt.

 
 

Die Anwendungsregeln für Einbau, Betrieb und Instandhaltung von Rauchwarnmeldern in Europa können gemäß Europäischer Bauproduktenverordnung (Construction Products Regulation, CPR) national festgelegt werden. Diese Rolle übernimmt in Deutschland die DIN 14676, die zugleich als „allgemein anerkannte Regel der Technik“ (aaRdT) gilt.

„Rauchwarnmelder sind so anzubringen und zu betreiben, dass Brandrauch frühzeitig erkannt und gemeldet wird“ – so steht es in den Landesbauordnungen und diese Forderung bezieht sich auf die DIN 14676.

In der DIN 14676 ist u.a. geregelt, dass pro Raum bis 60 m² mindestens ein Rauchmelder zu installieren ist und dass der Abstand zur Wand und Einrichtungsgegenständen mindestens 50 cm betragen muss.

Ab dem 2. Quartal 2018 soll es eine Neufassung der DIN 14676 geben, die die neuen Technologien und die Erfahrungen im Umgang mit Rauchmeldern berücksichtigt.

Unter anderem werden hier Vorschriften für die bei Mietshäusern üblichen Fernwartung beschrieben. In der neuen Norm werden dann ebenfalls Anwendungssituationen für vernetzte bzw. Smart Home Rauchmelder beschrieben. Zu guter letzt wird der Kompetenznachweis für Dienstleistungserbringer von einem informativen auf einen normativen Status heraufgesetzt werden.

Quelle: Elektropraktiker.de

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