Hekatron profitiert von Rauchmelderpflicht

21.08.2017

Der Rauchmelderhersteller Hekatron profitiert stark von der Rauchmelderpflicht. Geplant ist eine zweite Produktionshalle um die Nachfrage zu bedienen.

 

Mittlerweile haben alle 16 Bundesländer Rauchmelderpflicht. Ein Hersteller, der am meisten davon profitiert das baden-württembergische Unternehmen Hekatron.

Um die hohe Nachfrage zu bedienen, soll eine zweite Produktionshalle noch im Jahr 2017 gebaut werden. Die Prognose für das Jahr 2017 waren 2,2 Millionen Rauchmelder. Diese Stückzahl wird nach aktueller Planung wohl weit übertroffen werden, so der Geschäftsführer Peter Ohmberger.

Bis zum Baustart des neuen Werks könne es jedoch noch drei Jahre dauern, sagt die Geschäftsführung. 800 Arbeitsplätze werden perspektivisch durch die Produktionserweiterung geschaffen werden.

161 Millionen Umsatz

Hekatron gliedert sich in eine Vertriebs- und eine Produktionsgesellschaft. Bis Mai hatte die Vertriebs GmbH einen Umsatz von 56,3 Millionen Euro eingespielt, die Technik GmbH 41 Millionen Euro. Konsolidierte Zahlen gibt es erst zum Jahresende. 2016 lag der Gruppenumsatz bei 161 Millionen Euro.

Hekatron ist eine 100-prozentige Tochter der Schweizer Securitas-Gruppe, die mit ihren rund 12.000 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von umgerechnet mehr als einer Milliarde Euro erwirtschaftet. Zu Securitas gehören auch Sicherheitsleistungen wie Wachdienst oder Geldtransport. Unter dem Label Hekatron  werden Rauchmelder aber nur in Deutschland verkauft. Für die anderen Märkte hat Securitas eigene Vertriebsfirmen. 

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